Josef Mechle 
„Aus Arbeitswelt und Vereinsleben“

Skizzen, Zeichnungen, Malereien 

Dauer der Ausstellung:
18. Mai bis 20. Juli 2002

Josef Mechle wurde 1893 als Sohn eines Gutsbesitzers in Nemeskei in Ödenburg-Sopron geboren. 1945 flüchtete Josef Mechle mit seiner Schwester Wilma aus Ungarn und lebte bis zu seinem Tod 1955 in Spital am Pyhrn. 

Josef Mechle war akademischer Maler, der seine Ausbildung an der Kunstakademie in Budapest in Malen, Zeichnen und Darstellende Geometrie erhalten hat. 

Im Auftrag des OÖ Landesmuseums hat Mechle in ganz Oberösterreich in Klöstern, Kirchen, Schlössern, Bürgerhäusern und Friedhöfen an die 800 Entwürfe von alten Kunstschmiedeeisen-Arbeiten angefertigt. 

Aus dem Nachlass seiner Schwester Wilma Mechle sind eine Reihe von Mappen mit den Entwürfen dieser Kunstwerke unserer heimatkundlichen Sammlung gewidmet worden. 

Viele Landschaften und Kulturbauten sind künstlerisch dargestellt worden. 

Ein kleines Ölbild aus dieser Sammlung zeigt den achtjährigen Josef, wie er bereits von seiner Künstlermutter an der Staffelei gemalt wird. 

Prof. Mechle war ein begeisterter Erzieher als Professor an Höheren Schulen, wo er Malen, Zeichnen, Geometrie und Deutsch unterrichtet hatte. 

Nach mehreren Schlaganfällen hat Prof. Mechle mit  62 Jahren in Spital am Pyhrn sein Leben beendet und wurde am Friedhof St. Leonhard beigesetzt. Sein Grab ist geschmückt mit einem von ihm entworfenen Schmiedeeisen-Kreuz, das vom letzten Dorfschmied Lindermayr angefertigt wurde. 


Vorschau: 

Josef Mechle
„Ortsansichten, Landschaften“
 

Zeichnungen, Aquarelle, Ölbilder 

Dauer der  Ausstellung:
27. Juli bis 15. Oktober 2002

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